Infos zu Wohnorten unserer Vorfahren

Schönhagen im Solling

Schönhagen ist ein Ortsteil von Uslar und wurde vermutlich erst am Ende des 16. Jahrhunderts gegründet. In den Protokollen der Kirchen-Visitationen von 1588 heißt es: "Schönhagen ein neu Dorf, erst vor 18 Jahren erbaut, haben ein Kirch, aber keine Güter dazu.". Kirchenbücher existieren für Schönhagen ca. ab 1660. Der Ursprung meiner Kempf-Sippe geht auf Schönhagen zurück.

Geschichte der Kirche in Schönhagen

Liste der Pastoren seit 1566 bis heute

Neuhaus im Solling

Neuhaus ist ein kleiner Ort im Solling und liegt ca. 5 Km entfernt von Schönhagen. Kirchenbücher existieren in Neuhaus seit 1782. Die Kirche wurde nach dem Umzug des Radbrucher Gestüts durch die Neubürger errichtet. 1778 zog das Wagenpferdegestüt aus Radbruch von Behr bei Celle mitsamt allem Personal nach Neuhaus im Solling. Hier bauten die Radbrucher eine Schule und eine kleine Kirche. In ihrem Turm tat noch bis 1918 die alte Radbrucher Schlagglocke ihren Dienst.

Moringen

Kempf's sind in Moringen seit ca. Mitte des 18. Jahrhunderts ansässig. Moringen liegt östlich des Sollings.

Osterhagen

Osterhagen liegt am Rand des Südharzes und wurde erstmalig 1257 urkundlich erwähnt. Osterhagen grenzt dicht an das Eichsfeld ist aber protestantisch. Im letzten Jahrhundert war in Osterhagen eine kleine Ziegelindustrie ansässig, welche jedoch wegen schlechter Qualität wieder eingestellt worden ist. Rund um die Höhle WEINGARTENLOCH ranken sich einige Sagen. Auch ich konnte mich als Kind der Faszination der Höhle nicht entziehen und habe sie mehrfach mit Freunden erforscht. Aus Gründen des Naturschutzes sind die Karsthöhlen rund um Osterhagen leider alle vergittert wurden.Diese habe ich als Kind gerne aufgesucht.

Bad Sachsa

Bad Sachsa liegt am südlichen Harzrand. Im Laufe der Geschichte war Bad Sachsa zu diversen Fürstentümern zugehörig. Sachsa wurde zum ersten mal 1219 urkundlich erwähnt. Sachsa brannte 1631 fast vollständig nieder. Am Ende des Dreißigjährigen Krieges waren in Sachsa 93 bewohnte Häuser sowie 56 wüste und verbrannte Stätten.

Steina

Steina ist ein kleiner Ort im Südharz. Die Gründung könnte im 13.Jahrhundert erfolgt sein. In Steina gab es im 17. Jahrhundert einige Glashütten. Die noch heute im Harz ansässigen Gundlach-Familien scheinen Nachkömmlinge der Glasmachersippe Gundelach zu sein, welche in Schönhagen am Solling sowie Stützerbach ansässig waren. 1749 wurde der Ort von der Pest heimgesucht. Das ,,Pestkreuz" ist heute noch erhalten. Es erinnert an die im Jahre 1749 in Steina wütende Pest; die nur etwa 100 Einwohner überlebt haben sollen.

Weissenborn-Lüderode

Weissenborn-Lüderode liegt im katholischen Eichsfeld. Aus diesem Ort entstammen die Brodhuns.

Weilrode/Bockelnhagen

Bockelnhagen gehörte lange Zeit derer von Minningerode und ist protestantisch. Erstmalig wurde Bockelnhagen 1312 erwähnt. AusWeilrode stammen unsere evan. Brothuhn-Vorfahren.

Stöckey

Stöckey wurde 1287 erstmalig erwähnt und grenzt direkt an das Eichsfeld an. Früher gehörte Stöckey zur Grafschaft Hohenstein und war evangelisch.

Stützerbach

Stützerbach liegt in Thüringen und ist der Geburtsort meiner Großmutter väterlicherseits. In Stützerbach hielt sich Goethe mehrfach im Gundelach'schen-Haus auf.

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