Interessante Links und Suchmaschinen zur Ahnenforschung

Die nachfolgende Tabelle enthält eine kleine Sammlung von nützlichen Links für Neulinge

Der Deutsche Genealogieserver Ein guter Punkt zum Starten der Suche und mit guten Tipps für Anfänger
Rootsweb.com Amerikanische Genealogieseite mit vielen Links
Ellis Island Records Verzeichnisse der Einwanderer in die USA
Sütterlin-Kurs für Anfänger Erleichtert das Lesen alter Kirchenbücher
Zeichentabelle alte Deutsche Handschrift Sehr gute Übersicht über alte deutsche Schriftzeichen
Ahnenforschung und Wappenkunde Allgemeine Übersicht und viele Foren
Online Datenbanken der "Maus" in Bremen Hier kann man in Kirchen- und Testamentsbüchern aus Bremen suchen
www.map24.de Eine super Service um Landkarten zu erstellen und einzusehen
Katalogverzeichnis Familysearch Hilft bei der Auffindung von Microfilmen bei den Mormonen
PAF 5.0 Freeware Eine super Freeware-Programm zur Erfassung der Daten
Das Vornamenlexikon Gutes Verzeichnis deutscher Vornamen
Genealogische Fachbegriffe Von A bis Z einfach erläutert
Alte Standesbezeichnungen Gute Erklärung über hauptsächlich landwirtschaftliche Standesbezeichnungen (Ackermann usw)
Lateinische Berufbezeichnungen Sehr Hilfreich bei katholischen Kirchenbüchern

Links zu weiteren genealogischen Homepages

Genealogische Foren/Maillists

Auf genforum.genealogy.com werden einige Foren zwecks Informationsaustausch betrieben. Zur Zeit sind Foren bezüglich der Namen BRODHUN/BROTHUHN, KEMPF und AURIN aktiv. Eine Registrierung bei genealogy.com ist kostenlos.

Auf www.rootsweb.com werden viele Mailinglisten angeboten, denen man beitreten kann. Für KEMPE und KEMPF existieren aktive Liste, welche man auch online durchsuchen kann.

Allgemeine Tipps und Hinweise

Man fragt sich natürlich zuerst: "Wo fange ich denn an ?". Es hat sich bewährt, dass man zuerst einmal versucht noch lebende ältere Verwandte nach Ihrem Wissen bezüglich der Abstammung zu befragen und diese Informationen niederzuschreiben. Sehr hilfreich kann es sein, wenn man nach alten Ahnenpässen aus der Zeit des 3. Reiches stöbert.In der Zeit von 1933 - 1945 war es nämlich notwendig diesen Ahnenpass vorzulegen, wenn man heiraten wollte.

In der Zeit vor der Einführung der Eisenbahn also ca. 1850 waren die Familien sehr ortsfest. Über viele Generationen hinweg sind Familien häufig in den Kirchenbüchern zu finden. Geheiratet wurde entweder im selben Ort oder innerhalb der Entfernung einer Tagesreise. Normalerweise wurde der Ehepartner aus der gleichen Religionszugehörigkeit gewählt.

Neben den Kirchenbüchern sind Steuerlisten und Einwohnerverzeichnisse gute Quellen. Hierzu sollte man Stadtarchivare befragen. In den Staatsarchiven findet man meistens auch Steuerlisten wobei sich hier die Suche aufgrund des großen Fundus schwieriger gestaltet.

Wenn man Probleme mit alter deutscher Schrift hat, sollte man sich Kopien der Unterlagen besorgen und in Ruhe zuhause analysieren. Meistens kann der Opa oder die Oma dabei sehr behilflich sein. Ich studiere alte Quellen immer im Duo mit meiner alten Tante.

Analyse von Kirchenbücher

Kirchenbücher sind meistens für die Zeit nach dem dreißigjährigem Krieg bis zur Einführung der Standesämter 1874 zugänglich. In manchen Gemeinden gibt es auch ältere Aufzeichnngen. Viele Kirchenbücher sind auf Microfilm abgelichtet und zentral einsehbar um die Originale zu schonen. Für Niedersachsen kann man fast alle Kirchenbücher im Kirchenbuchamt Hannover gegen geringe Gebühr einsehen.Für andere Landeskirchen muß man sich nach einer Zentralstelle erkundigen.

Ein Kirchenbuch besteht meistens aus mehreren Abschnitten:

Es hat sich bewährt zuerst das Heiratsregister zu prüfen (Copulationsregister). Wer heiratete hat meistens auch Kinder gehabt. Deswegen prüfft man basierend auf den Daten der Trauungen die Existenz von Kindern. Zum Abschluß sucht man dann noch die Sterbeeinträge aus dem Sterberegister wobei das Sterbedatum häufig auch am Rand des Taufregisters eingetragen wurde. Ein Kreuz am Rand des Taufregisters bedeutet entweder als Kind verstorben oder versehen mit Datum den Sterbetag. Die so ermittelten Daten erfaßt man dan auf Karteikarten oder in einem Computerprogramm.

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